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Die Schüler*innen der Carl-von-Linné-Schule (Klasse 8b und 8d) entwickelten gemeinsam mit den Studentinnen Alexia Manzano und Daria Rüttimann der Kunsthochschule Berlin Weißensee ein neues Schullogo im Kunstunterricht

 

Warum ein neues Schullogo?

Von den älteren Schüler*innen wurde immer wieder kritisiert, dass sie sich mit dem Entwurf einer ehemaligen Schülerin, auf dem sich ein Rollstuhlfahrer und eine weitere Person die Hand reichen, nicht identifizieren können. Sie wollen nicht auf das Symbol Rollstuhl reduziert werden. Die ungenaue Sil­houette Carl- von- Linne`s ist auch nicht identitätsstiftend und könnte genau so gut für einen anderen Zeitgenossen stehen.

 

Versuche, mit dem jeweiligen 9. Jahrgang ein neues Schull­ogo zu entwerfen, brachten zwar schöne Bildmotive hervor, jedoch keines, welches die Ansprüche an ein Logo abdecken konnte.

Zudem fiel es den Schüler*innen äußerst schwer Formen zu abstrahieren.

Was ist denn ein gutes Logo?

Es soll schnell erfassbar, einprägsam und aussagekräftig sein. Außerdem hat es einen hohen Wiedererkennungswert und steht für eine bestimmte Idee oder Philosophie.

 

Dank unserer Kulturagentin Maja-Lena Pastor erhielten wir Unterstüt­zung von zwei Masterstudentinnen der Kunsthochschule Berlin Wei­ßensee: Alexia Manzano und Daria Rüttimann, die gemeinsam mit den Schüler*innen im Fach Bildende Kunst von Februar-Juli 2017 ein neues Logo, nach deren Ideen entwickelten und umsetzten.

Nach der Auseinandersetzung mit dem Namensgeber unserer Schule, der unter anderem das Moosglöckchen entdeckte, wurde ermit­telt, welche Adjektive für unsere Schule stehen: hilfsbereit, to­lerant, sportlich. Es folgten Fotografien und ein Naturstudium auf der IGA. Im Anschluss wurden in mehreren Arbeitsschritten verschiedene Formen und Farben ausgewählt und kombiniert. So entstanden mehr als 84 Entwürfe, die von Daria Rüttimann und Alexia Manzano vektorisiert wurden. Die Schüler*innen erhielten dabei Einblick in die aufwendige Umsetzung ihrer Arbeiten in eine digitale Vektorgrafik.

Zuletzt erfolgte die Eingrenzung auf 3 Favoriten, aus denen dann die gesamte Schulgemeinschaft, per Abstimmung, das neue Schullogo auswählte. Am 18.Juli 2017 präsentierten die Schüler*innen im Rahmen der 40-jährigen Jubiläumsfeier der Carl-von-Linné-Schule das neue Logo.

 

 

Beteiligte:

Kunst- und Kulturpartner:

Kunsthochschule Berlin Wei­ßensee: Alexia Manzano und Daria Rüttimann

 

Kulturagentin: Maja-Lena Pastor

 

Carl-von-Linné-Schule:

Folgende Schüler*innen (aus den Klassen 8b und 8d) haben an der Entwicklung des neuen Schullogos mitgewirkt:

Yasar, Philip, Tim, Tim M., Leon,

Maximilian, Leon, Komel, Philipp, Jan, Tobias

 

Beteiligte Lehrerin: Carola Seiboth

Das Projekt „Digital Analog–Kommunikation gestern und heute", eine Kooperation zwischen der Tanztangente / SuB Kultur e. V. und der Carl-von-Linné-Schule gewann 2018 den Mixed Up Preis der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) in der Kategorie Partizipation. Gemeinsam reisten die Preisträger*innen mit den Künstler*innen Christina Wüstenhagen, Wiebke Köplin, Johannes Welz, ihrer Lehrerin Gudrun Jesch, der Kulturagentin Maja-Lena Pastor sowie dem stellvertretenden Schulleiter Michael van Laak zur Preisverleihung am 22. November 2018 nach Kiel. Dort wurden sie für ihre hervorragende Zusammenarbeit von der BKJ zusammen mit dem Bundesjugendministerium, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und der Initiative „Austausch macht Schule" ausgezeichnet.

Begründung der Jury
Die Jugendjury begründete ihre Auswahl des Projektes, das im Rahmen des Landesprogramms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin durchgeführt wurde, wie folgt: „Ausschlaggebend waren die vorherrschende Barrierefreiheit, die prozessorientierte Arbeitsweise sowie die kreative Präsentation in Form eines Parcours. Der hohe Partizipationsanteil sowie die Vielzahl der Stationen im Parcours ließen das Berliner Kooperationsprojekt aus den anderen Projekten im Finale herausstechen.“

Die Preisverleihung fand eingebettet in ein bundesweites Forum zum Thema „Frei-Raum in der Ganztagsbildung“ statt, das die BKJ gemeinsam mit der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Schleswig-Holstein veranstaltete. In verschiedenen Workshops haben sich Fachkräfte aus Schleswig-Holstein und der gesamten Bundesrepublik darüber ausgetauscht, wie sich durch kulturelle Bildungskooperationen die Sicht auf den Schulraum verändert, wie der Sozialraum aktiv eingebunden werden kann, wie Kulturelle Bildung ländliche Räume prägen kann und welche Räume der Selbst- und Mitbestimmung Kinder und Jugendliche brauchen.

Fotos: BKJ / Timo Wilke

 

Beteiligte:

 

Kunst- und Kulturpartner:

Tanztangente / SuB Kultur e. V.

Künstler*innen: Christina Wüstenhagen, Wiebke Köplin, Johannes Welz

 

Kulturagentin: Maja-Lena Pastor

 

Carl-von-Linné-Schule:

Schüler*innen 5./ 6. Jahrgang

Lehrerin: Gudrun Jesch

Lecker! präsentiert eine kleine Sammlung von Rezepten die Adriano, Ashkan, Jeremy, Julia, Lucas, Madga und Shanice der Klasse 8 „WPU Kunst“ und andere Schüler*innen sowie Lehrer*innen der Carl-von-Linné-Schule besonders mögen. Es sind Lieblings- und Familienrezepte dabei, die in keiner anderen Rezeptsammlung zu finden sind. Also holt die Kochlöffel raus und kocht sie nach!

Unser Projekt begann damit Rezepte zu sammeln. Schüler*innen der Projektklasse sowie des BQL der Schülerfirma für Catering und Lehrer*innen der Schule brachten sie von zu Hause mit. Wir besuchten die Ausstellung „Food fot he eyes“ in der CO Berlin Foundation.

Dann arbeiteten wir an den Illustrationen. In jeder Woche kam eine neue Fototechnik hinzu: wir machten Fotocollagen, grafische Arrangements und Stillleben mit Skulpturen aus Essen. Zusätzlich setzten sich die Künstler*innen und Autor*innen dieses Buches mit Essen und Kochutensilien selbst in Szene. Ganz zum Schluss wurde der Titel gemeinsam in der Gruppe entschieden und jeder druckte ein selbstgestaltetes Titelmotiv mithilfe der Stempeltechnik.

In dieser Zusammenarbeit haben sich die Schüler*innen intensiv mit dem Thema „Essen“ auseinandergesetzt und konnten Erfahrungen mit unterschiedlichen künstlerischen Techniken sammeln. Von der Zusammenstellung und künstlerischen Übersetzung der Inhalte bis zur Gestaltung des Buchdeckels waren sie involviert und konnten so einen Einblick in die aufwendige Arbeit der Buchproduktion erhalten.

 

Beteiligte:

Schüler*innen der Carl-von Linné-Schule, Klasse 8 WPU Kunst: Adriano, Ashkan, Jeremy, Julia, Lucas, Magda, Shanice Schülerfirma (BQL) der Carl-von-Linné-Schule

Lehrerin: Carola Seiboth

C/O Berlin Foundation: Frauke Menzinger

Künstlerin: Laura Braun

Kulturagentin: Maja-Lena Pastor

Max“ – Theaterspiel nach Alfred Döblin mit den Kindern der Carl-von-Linné-Schule (3.Jahrgang) im Rahmen der Ausstellungseröffnung „Kinder im Exil“ (16.Juni 2016)

Am 16.6.2016 fand die Ausstellungseröffnung „Kinder im Exil“ in der „Akademie der Künste“ statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten die Schüler*innen des 3.Jahrgangs der Carl-von-Linné-Schule mitwirken. Im Mittelpunkt der Ausstellung und der begleitenden Projekte standen Exilerfahrungen von Kindern. Es wurden Fotos, Briefe und Manuskripte aus den Nachlässen von Künstler*innen gezeigt, die mit ihren Kindern zwischen 1933 und 1945 ins Exil gehen mussten.

In Vorbereitung auf die Ausstellung wurden im Rahmen von „KUNSTWELTEN“ begleitende Projekte mit Schüler*innen verschiedener Schulen und Willkommensklassen durchgeführt, die Auszüge ihrer Arbeiten bei der Eröffnung vorstellten.

Die Kinder der Carl-von-Linné-Schule erarbeiteten an 7 Tagen mit den Künstlern Michael Gaessner und Moritz Nitsche ein kleines Theaterspiel zur Geschichte „Max“ von Alfred Döblin, der wie Heinrich Mann, Bruno Taut, Erich Arendt und vielen anderen ins Exil gehen musste.

Unsere Schüler*innen hatten viel Freude bei der Durchführung dieses Projektes und dementsprechend groß war die Aufregung vor dem Auftritt bei der Ausstellungseröffnung, zu der fast 400 Zuschauer*innen anwesend waren und die von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoguz, eröffnet wurde.

Es wurde ein großer Erfolg für unsere Kinder und war ein großartiges Erlebnis für sie. Das Feedback war toll! Frau Dr. Neumann von der Akademie der Künste schrieb mir, dass Sie die Kinder sehr beeindruckt haben, dass sie so konzentriert und mit großer Freude gespielt hätten, ohne sich ablenken zu lassen. Alle waren voll des Lobes und die beiden Künstler würden gern weitere Vorhaben mit unseren Kindern umsetzen, was wir sehr schön finden würden.

Am 17.7.2016 fand ein Sommerfest an der AdK statt, bei welchem unsere Kinder noch einmal ihr Theaterspiel ihren Eltern und anderen Zuschauer*innen zeigen konnten.

Ein großer Dank gilt der Kulturagentin Maja-Lena Pastor, die den Kontakt sowie die Kooperation ermöglicht hat, Frau Dr. Marion Neumann und Frau Martina Krafczyk vom Präsidialbereich „KUNSTWELTEN“, die eng und herzlich mit uns zusammenarbeiteten.

Besonders bedanken möchten wir uns aber bei den Künstlern Michael Gaessner und Moritz Nitsche, die mit viel Einfühlungsvermögen und Engagement mit unseren Kindern gearbeitet und ihre Kreativität und Phantasie in den Vordergrund gerückt haben. Man konnte merken, dass Moritz und Micha mit viel Herzblut dabei waren und ihnen die Kinder in der kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen sind. Mit einer sehr schönen kleinen Rede nach dem Auftritt und einem Geschenk in Form eines Zoobesuches haben die beiden unseren Kindern eine große Freude bereitet.

Ein ganz herzliches Dankeschön!

Jacqueline Adam (Lehrerin an der Carl-von-Linné-Schule)

Text: Jaqueline Adam

Ein Projekt der „KUNSTWELTEN“ (Akademie der Künste), mit Unterstützung des Landesprogramms „Kulturagenten für kreative Schule Berlin“ (Maja-Lena Pastor)

 

Beteiligte:

 

Kunst- und Kulturpartner:

Akademie der Künste – KUNSTWELTEN: Dr. Marion Neumann, Martina Krafczyk

Künstler: Michael Gaessner und Moritz Nitsche

 

Kulturagentin: Maja-Lena Pastor

 

Carl-von-Linné-Schule:

Die Schüler*innen der Carl-von-Linné-Schule (3.Jahrgang)

Beteiligte Lehrerin: Jaqueline Adam

Kommunikation gestern und heute“ in Parkaue.Park– Ein künstlerischer Parcours zum Thema Digitalität der Schüler*innen des 6. Jahrgangs der Carl-von-Linné-Schule in Kooperation mit der Tanztangente / SuB Kultur e.V. im Rahmen von „Schwerpunktbildung“

Was ist Kommunikation? Wie hat sie früher funktioniert? Und wie hat sich Kommunikation mit der Digitalisierung verändert?

Ein ganzes Schulhalbjahr erforschten die Schüler*innen der Carl-von-Linné-Schule gemeinsam mit drei Künstler*innen der Tanztangente / SuB Kultur e. V. das Thema Kommunikation im Wandel der Zeit in ihrem Unterrichtsfach Schwerpunktbildung. Nach einer ersten Recherchephase im Museum für Kommunikation und einem Besuch des Theaterstücks „Algorhythm is it“ (Theater an der Parkaue), entwickelten die Jugendlichen – auf Basis ihrer Recherchen, künstlerischen Erfahrungen und Ideen – eigene Choreografien, Beatbox-Performances, Installationen, Filme und Soundcollagen. Es entstand ein gemeinsamer künstlerischer Parcours, der am 7.Juli 2017 – im Rahmen von Parkaue.Park – der Öffentlichkeit präsentiert wurde. 

Das THEATER AN DER PARKAUE war für zwei Jahre auch ein Haus der digitalen Jugend. Zwei Jahre lang wurde geforscht, gepostet, gebaut. Zum Internet, zu Geheimnissen, zum Alltag der digitalen Jugend. Zum Abschluss der zweijährigen Kooperation von cobratheater.cobra und THEATER AN DER PARKAUE entstand Parkaue.Park – ein Festival zum Thema Digitalität im Stadtpark Lichtenberg.

Im Rahmen des Landesprogramms: „Kulturagenten für kreative Schulen Berlin“ erforschten die Schüler*innen und Lehrer*innen der Carl-von-Linné-Schule und des Johann-Gottfried-Herder-Gymnasiums über einen langen Zeitraum das Thema Digitalität mit unterschiedlichen Kunst-und Kulturpartnern. In intensivem Austausch mit dem THEATER AN DER PARKAUE und cobratheater.cobra sind diverse Kunstgeldprojekte entstanden, die auf dem Festival Parkaue.Park präsentiert wurden.

 

Beteiligte:

 

Kunst- und Kulturpartner:

Tanztangente / SuB Kultur e.V.: Künstlerische Leitung / Tanz: Christine Wüstenhagen, Sound/ Film: Wiebke Köplin, Beatbox: Johannes Welz

 

Kulturagentin: Maja-Lena Pastor

 

Carl-von-Linné-Schule:

Alle Schüler*innen des 6.Jahrgangs der Carl-von-Linné-Schule

Kulturbeauftragte und beteiligte Lehrerin: Gudrun Jesch

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