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Wahlen zum Europäischen Parlament
an der Carl-von-Linné-Schule
 
Am 25. Mai 2019 fanden europaweit Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Mit einem Projekttag wollten und haben wir die Schülerinnen und Schüler des Sekundarstufenbereichs unserer Schule darauf eingestimmt. Der inhaltlich zentrale Punkt des Projektes fand diesmal aber nicht innerhalb unserer Schule statt. Die Schülerinnen und Schüler sollten Europa in den Botschaften von Ländern der Europäischen Union erleben.
 
Auf unsere Anfrage, mit der Bitte um Botschaftsbesuch durch Schülerinnen und Schüler und Kollegen, antworteten mit Bereitschaft 11 Botschaften. Das waren die Botschaften Frankreichs, Italiens, Ungarns, Spaniens, Litauens, Dänemarks, Estlands, Österreichs, der Niederlande, Tschechiens und Griechenlands.
 
Zunächst einmal konnten sich die Schülerinnen und Schüler in freier Wahl, klassen- und jahrgangsübergreifend den Botschaften zuordnen. In den drei Wochen vor den Botschaftsbesuchen, haben sie sich dann im GEWI – Fachunterricht mit dem jeweiligen Land unter historischen, geografischen und aktuellen Gesichtspunkten beschäftigt und am Ende Ländersteckbriefe erarbeitet.
 
Derart mit Wissen ausgestattet, fand dann am 22.05.2019 der eigentliche Projekttag statt. Am Morgen wurden in den Projektgruppen Poster zu den Ländern gestaltet und in den Gruppen Fragen erarbeitet, die man in den Botschaften stellen könnte. Alle waren auch ein wenig gespannt, wie die Botschaften von innen aussehen und welche Aufgaben und Funktionen die Botschaften mit ihren Mitarbeitern haben. Überraschend neu war für fast alle, dass sie sich in den Botschaften auf dem Territorium des jeweiligen Landes befinden, sie also gewissermaßen Staatsgrenzen überschreiten werden.
 
Das taten sie dann, als die Botschaften am Vormittag besucht wurden. Alle Gruppen wurden freundlich und aufgeschlossen empfangen. Zur Führung und zu den Gesprächen standen meist mehrere MitarbeiterInnen zur Verfügung, die den Schülerinnen und Schüler Einblick in das Arbeitsleben einer Botschaft oder über das Leben im jeweiligen Land gaben. Das Spektrum der Themen war sehr breit gefächert: Politik, Bildungswesen, Inklusion, Geschichte des jeweiligen Landes. Natürlich standen auch Fragen nach dem Leben von Menschen, besonders Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen im Fokus der Schülerinnen und Schüler.
 
In den meisten Botschaften wurden den Schülerinnen und Schülern und den Kolleginnen und Kollegen auch kleine landestypische Snacks und Getränke angeboten. Das versüßte den einen oder anderen Besuch außerordentlich. Den beteiligten Botschaften und ihren GesprächspartnerInnen sei von hier aus für ihre Unterstützung ganz herzlich gedankt.
 
Die Rückmeldungen von den Besuchen durch die Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv. Wissen wurde aufgenommen und das Gefühl eines gemeinsamen Europas wahrgenommen. Alle Rückmeldungen durch die begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen sprachen davon, dass unsere Schüler sehr diszipliniert und interessiert waren und dass sie mit ihrem Auftreten und Fragen an die Botschaftsangehörigen einen sehr nachhaltig positiven Eindruck in den besuchten Botschaften hinterlassen haben.
 
Dort fand man im Übrigen die Projektidee und das Engagement der Schülerinnen und Schüler außerordentlich beeindruckend. Stellvertretend seien hier die Worte des stellvertretenden Botschafters der Republik Österreich zitiert: “Ich bin beeindruckt von ihrer Schule. Die jungen Leute waren sehr gut vorbereitet und haben wirklich sehr interessante, anspruchsvolle Fragen gestellt.“
 
Am Nachmittag wurden in der Schule die begonnenen Poster fertig und im Schulhaus zur Besichtigung ausgestellt.
 
Ein anstrengender Tag, ein tolles Projekt ging zu Ende. Alle Beteiligten gingen mit vielen neuen Anregungen und Wissen nach Hause.
 
Seinen Abschluss fand das Projekt aber erst am nächsten Tag. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit an der U-18-Wahl zum Europäischen Parlament teilzunehmen und haben davon rege Gebrauch (Wahlbeteiligung: 69,1%) gemacht. Die Wahlergebnisse sind unten abgebildet.
 
Tage zielgerichteter Beschäftigung mit Politik und Europa gingen zu Ende. Die demokratische Bildung und Erziehung  unserer Schülerinnen und Schüler wird davon profitieren.
 
Allen an der Vorbereitung und Durchführung dieses Projektes beteiligten Kolleginnen und Kollegen, aus allen Fachkonferenzen sei hiermit noch einmal für engagierte Unterstützung des Projektes herzlich gedankt.
 
Frank Bühling
Für die Fachkonferenz GEWI
 
 
Im WAT-Unterricht  entstand eine Wahlurne für die U-18-Wahl an unserer Schule.
 

Nur wenige Tage vor der Bundestagswahl, fand in unserer Schule eine U18 Wahl statt.

Am 22.09.2017 konnten alle Schüler, ab Jahrgang 5, an der Wahl teilnehmen. Die Wahl wurde dabei so realistisch wie möglich gestaltet, jedoch wurde nur die Zweitstimme gezählt.

 

Und hier sind die Ergebnisse:

Wahlbeteiligung     
     
abgegebenen Stimmen    149
gültige Stimmen (137) 92% 137
ungültige Stimmen (12)  8% 12

 

Bericht der Klasse BQL I zur Reichstagsexkursion am 10. Februar 2016

BQL I und BQL II vor dem Reichstag

Das Reichstagsgebäude wurde in den Jahren 1884-94 am Platz der Republik gebaut (ehemals Königsplatz). Am 27.2.1933 gab es im Reichstagsgebäude einen Brand. Das Reichstagsgebäude wurde dabei stark beschädigt. Während der Tat wurde der Täter am Tatort festgenommen. Der Täter wurde zum Tode verurteilt und am 10.1.1934 hingerichtet. Heute ist der Reichstag das deutsche Parlamentsgebäude in dem wir Frau Lötzsch am 10. Februar 2016 besuchten.

Exkursion der BQL II

Ein Gespräch mit Frau Lötzsch am 10. Februar 2016

Das Reichstagsgebäude

Das Reichstagsgebäude wurde zwischen 1884 und 1894 am Platz der Republik (ehemals Königsplatz) erbaut. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30.01.1933 fiel in der Nacht vom 27. zum 28.02.1933 ein Teil des Gebäudes der Brandstiftung zum Opfer. Heute dient es dem Bundestag als Hauptsitz. Die Kuppel wurde von Sir Norman Foster entworfen und zwischen 1996 und 1999 erbaut. Sie soll die Transparenz der demokratischen Vorgänge symbolisieren und ist dadurch zu einer der bekanntesten Orte im Reichstagsgebäude geworden.

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